Netz-MPU - Der Selbsttest

Dürfen Sie das Internet nutzen?

ZUM TEST

Über die Netz-MPU

Das Verkehrsministerium sperrt in Absprache mit den Unternehmen Facebook und Twitter ab dem 01.05.2017 die Social-Media-Accounts einzelner Bürger, die in sozialen Medien auffällig geworden sind. Dazu gehören alle Äußerungen in der digitalen Welt, die Menschen wegen ihrer Rasse oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität herabwürdigen. Werden diese Kommentare gemeldet, erfolgt eine Prüfung durch unabhängige Gutachter. Wird die sexistische, rassistische oder menschenverachtende Natur der Äußerung bestätigt, werden dem Urheber die Social-Media-Accounts entzogen. Die Erlaubnis zur Nutzung von sozialen Medien kann danach erst wieder nach Absolvierung der Netz-MPU erteilt werden.

Bevor die Regelung ab 01.05.2017 in Kraft tritt, bekommen Sie hier online die Gelegenheit, die MPU freiwillig zu absolvieren, um Ihre Social-Media-Tauglichkeit zu testen.  

Die Netz-MPU ist ein psychologisches Verfahren, mittels dessen die Social-Media-Tauglichkeit einer Einzelperson überprüft werden kann. Dabei werden Faktoren wie Frustrationstoleranz und Aggressionspotential mit einem allgemeinen Verständnis der Nettiquette zu einem Score zusammengefasst. An der medizinisch-psychologischen Untersuchung kann jeder Bürger bequem vom Computer aus teilnehmen. Wenn Sie alle Fragen beantwortet haben, wird Ihre Social-Media-Tauglichkeit ermittelt. Bei einem positiven Ergebnis bekommen Sie sofort einen Freischaltcode via Mail für Ihre Social-Media-Profile. Sollten Sie den Test nicht bestehen, bekommen Sie nach drei Monaten erneut Gelegenheit, den Test zu absolvieren.

Warum habe ich Punkte in Flensburg erhalten?

Auch psychologischer Schaden ist ein Schaden. Wer Ordnungswidrigkeiten auf Social-Media-Portalen begeht, ist – genau, wie eine Person, die ihr KfZ nicht ordnungsgemäß führt – eine Gefahr für seine Mitbürger. Das BMVI arbeitet eng mit dem Kraftfahrtbundesamt zusammen und addiert Ihre Punkte aus Social-Media-Vergehen mit Ihren Punkten aus Vergehen im Straßenverkehr. Fahrzeugführer sollten deshalb beachten, dass eine Ordnungswidrigkeit auf Social-Media-Plattformen zum Führerscheinentzug führen kann.